Meine TOP 10 E-Mail-Fehler

Vor einiger Zeit bin ich auf den Artikel Mails mir! – 77 Tipps für bessere E‑Mails aufmerksam geworden. Viele der 77 Tipps kenne ich bereits und versuche sie auch täglich zu beherzigen. E-Mail ist für mich das wichtigste Kommunikationsmedium im Job, gefolgt von Twitter, Chat und Telefon. Von meinen Gesprächspartnern erwarte ich deshalb auch, dass sie sich an die üblichen Gepflogenheiten bei der Kommunikation per E-Mail halten. Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Thema ziemlich empfindlich, wenn nicht sogar pingelig bin. Nachfolgend meine TOP 10 der absoluten No-Go’s inkl. Begründung.

  1. Leerer oder nichts sagender Betreff: Ziemlich unpraktisch für die laufende Kommunikation und vor allem für die spätere Suche.
  2. Mehrere Themen in einer E-Mail: Bei längeren Kommunikationen geht meist mindestens ein Thema verloren und die Nachverfolgung der einzelnen Themen gestaltet sich äußerst schwierig. Besser für jedes Thema eine eigene Mail.
  3. Gruppen-E-Mails bzw. Nicht-Nutzung von An, CC, BCC: Niemand fühlt sich angesprochen und verantwortlich. Und die Spambots bedanken sich auch, wenn sie wieder ein paar Adressen mehr auf der Liste haben.
  4. Antworten „an alle“, die mich nicht betreffen: Wenn ich nicht gerade der Projektleiter bin, muss ich nicht jedes Detail wissen, das andere Projektteilnehmer diskutieren.
  5. Anhänge größer 5 MB: Wofür gibt’s Dropbox & Co?
  6. Zu lange Signaturen (mehr als 5 Zeilen), Signaturen mit Bildern (Logos) und Signaturen in allen Antworten: Wie soll man da noch den relevanten Inhalt finden?
  7. Facebook-Mail: Darf man das überhaupt „E-Mail“ nennen? Ist für professionelle Kommunikation für mich jedenfalls völlig untauglich.
  8. Chats: E-Mail ist kein Chat-Programm. Twitter übrigens auch nicht.
  9. Schrift oder Hintergrund farbig: Die beste Lesbarkeit bietet immer noch Schwarz auf Weiß.
  10. Comic Sans: ohne Worte.

Wer sich jetzt ein klein wenig angesprochen fühlt, dem kann ich nur nochmals diesen Artikel empfehlen: Mails mir! – 77 Tipps für bessere E-Mails. 😉

Mein liebster E-Mail-Client ist übrigens das Webfrontend von Gmail mit sortiertem Posteingang. Was Besseres gibt es derzeit nicht.

Und was bringt euch in Sachen E-Mail auf die Palme?

(via t3n.de)

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