Performance einer Website testen

Dass die Performance einer Website nicht nur wichtig für menschliche Besucher sondern auch für Suchmaschinen insbesondere in Bezug auf das Ranking ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Um herauszufinden, wie es um die Performance der eigenen Website bestellt ist, gibt es jede Menge nützliche Tools. Sie haben alle gemein, dass sie die gewünschte Website aufrufen und nach vielen verschiedenen Kriterien prüfen und bewerten, wie z.B. Anzahl und Größe aller vom Webserver ausgelieferten Dateien, Anzahl der Requests, Ladezeiten, Komprimierung, Minimierung, Caching uvm. Unterschiedlich sind jedoch die Darstellung der Ergebnisse und die jeweiligen Empfehlungen und Tipps. Inhaltlich liefern die meisten Tools relativ ähnliche Ergebnisse.

Ich nutze schon seit Ewigkeiten YSlow, früher als Firefox-Addon und jetzt als Chrome-Erweiterung. Da ich mir aber gern eine zweite oder dritte Meinung hole, nutze ich neben YSlow auch noch 2-3 weitere Tools, die ich hier kurz empfehlen möchte.

YSlow von Yahoo!

Vermutlich die Mutter aller Performance-Test-Tools. Gibt’s als Erweiterung für viele Browser. Zeigt Ergebnisse gruppiert nach Themen an und gibt viele Optimierungsvorschläge.

GTmetrix

Ermittelt einen Page Speed Grade und einen YSlow Grade und listet alle geprüften Performancekriterien nach Erfüllungsgrad und Priorität sortiert auf. Die YSlow-Messung erfolgt hier allerdings nur mit der Standardeinstellung und man kann im Gegensatz zur YSlow-Browsererweiterung nicht angeben, dass man eine kleine Website oder ein Blog vermessen möchte. Daher weichen die Ergebnisse eventuell stark ab.

Google Page Speed Online

Auch unser aller liebster Suchmaschinenbetreiber bietet ein eigenes Tool zur Performance-Messung an. Die Darstellung der Ergebnisse ist eher spartanisch und nüchtern, so wie man es derzeit von vielen Google-Diensten kennt. Die Ergebnisse liefern aber jede Menge Tipps. Gibt es auch als Browsererweiterung.

Pingdom Full Page Test

Im Vergleich zu Google Page Speed ist Pingdom eine wahres Feuerwerk in Bezug auf das Design und die Darstellung der Ergebnisse. Vor dem Test kann man wählen, von welchem Ort aus die Website getestet werden soll: Amsterdam, NYC, Dallas. Das ist durchaus wichtig, je nach dem, wo sich die Leser der Website befinden. Das Ergebnis liefert jede Menge Statistiken und Analysen, mit Verbesserungsvorschlägen wird hier jedoch gespart.

Das pabstwp.de in den Tests keine Bestnoten erreicht, liegt hauptsächlich daran, dass ich Javascript-Dateien nicht zusammenfassen lasse. Leider streikt hierbei das Lightbox-Plugin meiner Wahl (WP jQuery Lightbox). Ich möchte aber nur ungern auf dieses WordPress-Plugin verzichten, da es ansonsten recht resourcenschonend ist auch auf mobilen Endgeräten eine sehr gute Figur macht. Ich verwende derzeit W3 Total Cache zur Optimierung der Ladezeiten. Vielleicht werde ich ja mal Sergej’s Cachify ausprobieren.

Hier noch mal alle Links in Kürze:

Und mit welchen Tools testet ihr die Performance eurer Website?

Quelle Performance-Icon: http://www.webiconset.com

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2 Kommentare

  1. Hi Matthias, cooler Post. Wir bauen bei chocoBRAIN.com demnächst auch einen Website Grader. Hoffe Du nimmst den dann mit auf in dieser Liste 😉