Über 80% aller WordPress-Installationen sind nicht mehr aktuell

Eine Woche nachdem die neue Version WordPress 3.3 erschienen ist, habe ich mal wieder in die Statistiken auf WordPress.org geschaut. Das ernüchternde Ergebnis: WordPress 3.3 wird nach einer Woche auf nur knapp 2% aller selbstgehosteten WordPress-Websites eingesetzt. Was aber viel erschreckender ist: auf über 80% aller Installationen läuft eine von WordPress.org nicht mehr unterstützte Version! Also WordPress 3.1 oder älter. Und dabei fallen noch über 50% auf WordPress 3.0.

Ich finde es nicht gut, dass hier anscheinend eine weitverbreitete „Update-Müdigkeit“ herrscht. Zum einen bietet die neueste Version viele neue Features, vor allem im Vergleich zu 3.0 (Siehe Artikel WordPress 3.3 „Sonny“ ist da). Und zum anderen enthalten ältere WordPress-Versionen auch Sicherheitslücken, die es zu schließen gilt. Ich frage mich also, warum so wenige WordPress-Betreiber auf die neueste Version updaten. Bei einem Großteil der gängigen Webhoster sollte das automatische Update problemlos durch laufen. Falls nicht, ist ein Update via FTP auch nur eine Sache von ein paar Minuten. Und auch die Angst vor nicht mehr funktionierenden Plugins ist überbewertet: ich verwende in den ca. 20 WordPress-Blogs, die ich betreue, viele verschiedene Plugins und hatte bisher nie Probleme beim WordPress-Update. Meine Aufforderung also an alle WordPress-Admins:

Macht eure Updates!

Aber bitte nicht ohne vorheriges Backup. 😉

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5 Kommentare

  1. Also direkt Probleme hatte ich noch nicht. Nach jedem Update lief das System. Aber seit neuem kommen nicht mehr gut geprüfte Updates raus, die dann z.B. dafür sorgen der im Textmodus beim Editor alle Tags fehlen und im Visualeditor keine Links über die Buttons gesetzt werden können. Das Team von WordPress hat mich daraufhin auf einen Workaround hingewiesen, der dem Durchschnitts-WP-Nutzer wie mich, schon beim dritten Satz an seine Grenzen bringt. Und mehr als vage formulierte Problemchen und eventuellen Ansätzen hat das auch nicht gebracht, stehe da wo ich zuvor schon war. Da überlege ich es mir doch dreimal ob ich überhaupt auf 3.6 und höher updaten werde…nicht dass noch mehr Chaos dazu kommt.

  2. Mich wundert diese Statistik überhaupt nicht. Mich hat das WordPress Update bis zu meinem Umstieg vor einigen Wochen immer genervt, das Update hat mir all zu oft meine Installation zerschossen und ich durfte mehrere Male komplett neu installieren. Wenn ich nicht wüsste, dass man sich da Sicherheitsrisiken aussetzt, hätte ich auch definitiv nicht aktualisiert.
    Von daher mehr als nachvollziehbar. 😉

    1. Danke für dein Feedback!
      Ich lese oft Meldungen von WordPress-Usern, dass ihnen das Update „die Installation zerschießt“. Aber was genau passiert da? Gibt es Probleme beim Überschreiben der Core-Dateien? Läuft die Datenbank-Aktualisierung nicht korrekt durch? Kann es leider nicht nachvollziehen, da ich solche Probleme noch nie hatte. Und wie bereits erwähnt, mache ich Updates auf vielen Installationen, die auch auf unterschiedlichen Hosting-Paketen laufen.

  3. So geht es mir auch. Mich treibt auch die Neugier.

    Wenn 50% der Blogs mit einer Version vom Juni 2010 laufen (3.0), hat das meiner Meinung nach nicht mehr viel mit „Abwarten“ zu tun. Hier wäre es sicher auch mal interessant zu wissen, was das für Websites sind. Private, kommerzielle, alte, stillgelegte etc. Aber diese Information dürfte recht schwer zu bekommen sein.

  4. Updates erledige ich in kürzester Zeit, denn neugierig bin ich ja auch noch. Doch bevor ich loslege, wird erst einmal in ein Forum gesehen ob es bei anderen Probleme gab. So werden auch viele andere denken und erst einmal abwarten.

    Ich bin momentan mit WordPress und den Plugins aktuell. Bisher keine Probleme
    Jochen