Webhosting für WordPress – Was sollte man bei der Auswahl eines Webhosting-Paketes beachten?

PabstWP Beitragsbild WordPress Server

Bei meiner Arbeit mit WordPress unterstütze ich meine Kunden natürlich auch bei der Auswahl und der Konfiguration ihres Webhosting-Paketes. Kunden, die noch keinen eigenen Webspace haben, lassen sich von mir beraten, welches Paket von welchem Provider am besten für ihre WordPress-Website geeignet ist. Und für Kunden, die bereits eine Website haben, prüfe ich, ob das bestehende Webhosting-Produkt für den Betrieb eine WordPress-Website geeignet ist. Gelegentlich kommt es auch vor, dass Kunden sich bereits ein Webhosting-Paket bestellen, noch bevor sie einen Webdesigner beauftragt haben. Und dabei kommt es hin und wieder zu Fehlgriffen, weil die technischen Anforderungen an die zukünftige Website bzw. an WordPress generell gar nicht bekannt sind.

Hiermit möchte ich allen, die auf der Suche nach einem passenden Webhosting-Paket für Ihre WordPress-Website sind, einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, worauf bei der Providerauswahl geachtet werden soll.

Basics

WordPress ist eine Blog-Software, welche in der Skriptsprache PHP geschrieben ist und ihre Inhalte in einer MySQL-Datenbank speichert. Die aktuelle Empfehlung von WordPress.org lautet:

  • PHP 5.6 (oder höher)
  • MySQL 5.5 (oder höher)
  • mod_rewrite-Modul des Apache-Webservers

Darüber hinaus muss das Webhosting-Paket natürlich Webspace (Speicherplatz auf dem Server) beinhalten, auf den man mit einem FTP-Programm zugreifen kann.

Diese Anforderungen erfüllt mittlerweile fast jeder Provider aber natürlich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Anforderungen und Empfehlungen.

Speicherplatz

Für die WordPress-Software werden nur wenige MB benötigt. Der tatsächliche Bedarf an Speicherplatz hängt stark vom Umfang und der Art der Inhalte ab, die auf der Website dargestellt werden. Für einen Blog, der größtenteils aus Texten besteht, genügt Speicherplatz im MB-Bereich. Aber viele große Bilder, PDFs, Videos und andere Medien können sich zu wahren Speicherfressern entwickeln. Für eine große Website mit vielen Inhalten können durchaus 2–3 GB Speicherplatz benötigt werden. Bei Bildern ist zu beachten, dass WordPress automatisch für jedes hochgeladene Bild mehrere Versionen in verschiedenen Größen erstellt und man als Speicherplatz ungefähr zwei Mal die Größe des hochgeladenen Bildes benötigt. Ein paar Beispiele:

In die Berechnung des Speicherplatzbedarfs sollten außerdem folgende Überlegungen eingehen:

  1. Wird eine Kopie der Website für Testzwecke benötigt? Schon wird doppelt so viel Platz benötigt.
  2. Sollen neben den providerseitigen Backups auch eigene Backups erstellt werden? Bei 10 Vollbackups ist das Zehnfache der Website-Größe notwendig! Mit intelligenten Backupstrategien kann man diese Bedarf jedoch auf ein vernünftiges Maß reduzieren und beispielsweise Datenbanken täglich und Dateien nur wöchentlich sichern.
  3. Soll in naher Zukunft eventuell noch weitere Websites im gleichen Webhosting-Paket laufen? Dann sollten man noch ein paar Hundert MB Reserve einplanen.

Viele Hosting-Provider bieten mittlerweile selbst im unteren Preissegment Speicherplatz von 5–10 GB. Das sollte für eine “normale” Website völlig ausreichend sein.

Leistung

Je nach dem, wie viel Traffic man auf seiner Website erwartet, sollte man sich für eine Hosting-Variante entscheiden. Für kleine WordPress-Blogs mit wenig bis durchschnittlich vielen Besuchern genügt ein günstiges Shared-Hosting-Paket, bei dem viele Websites sich die Resourcen eines physischen Servers teilen. Für größere Projekte mit viel Traffic und hohen Ansprüchen an Performance und Ausfallsicherheit ist ein Virtual Server oder gar ein Dedicated Server zu empfehlen. Auf solchen Servern bekommt man garantierte Resourcen (Arbeitsspeicher, Rechenleistung) und ist auch vor Ausfällen, die durch andere Websites verursacht werden, besser geschützt. Ein Virtual Server ist auch für Websitebetreiber empfehlenswert, die mehrere Projekte realisieren wollen, und darüber hinaus noch ein paar Extra-Features wie Cronjobs, ein höheres PHP-Memory-Limit oder einen SSH-Zugang benötigen.
An dieser Stelle noch ein Wort zum PHP-Memory-Limit: dieses Limit besagt, wie viel Arbeitsspeicher PHP für die Abarbeitung von Skripten verwenden darf. Eine WordPress-Installation mit ein paar kleinen Plugins kommt mit ca. 40 MB aus. Bei der Verwendung von umfangreichen Plugins wie WPML, GravityForms und/oder Themes mit vielen Theme-Optionen und zusätzlichen Inhaltstypen können aber schnell mal 50–100 MB fällig werden. Ich empfehle daher mittlerweile immer Pakete mit 128 MB PHP-Memory-Limit. Den Speicherverbrauch seiner WordPress-Website kann man sich mit dem Plugin Server IP & Memory Usage Display anzeigen lassen.

E-Mail

Die gängigen Webhosting-Produkte enthalten meist auch die Option, Postfächer und E-Mail-Adressen mit der eigenen Domain anzulegen und über IMAP, POP oder einen Webmailer zu nutzen. Hier wird oft damit geworben, dass man 500 oder 1000 oder noch mehr E-Mail-Adressen anlegen und verwenden darf. In meinen Augen ein völlig blödsinniges Verkaufsargument. Viel wichtiger finde ich die Größe der Postfächer und die Konfiguration. Bei einem guten Webhoster sind Postfächer min. 2 GB groß und dürfen bei Bedarf auch (ggf. gegen Aufpreis) vergrößert werden. Oft gibt es die nützliche Option, den insgesamt im Paket zur Verfügung stehenden Speicherplatz selbst auf Webspace und E-Mail-Konten aufzuteilen. Ansonsten finde ich es wichtig, dass IMAP unterstützt wird und E-Mails verschlüsselt (SSL/TLS) übertragen werden können. Wer einen anderen E-Mail-Dienst mit der eigenen Domain nutzen möchte (z.B. Google Apps für Unternehmen), sollte darauf achten, dass der MX-Record im Nameserver änderbar ist. Des Weiteren sollten Spamfilter und Virenscanner nutzbar sein.

Support

Ein sehr wichtiges Thema, dem oft zu wenig Beachtung geschenkt wird: der Support. Die meisten Webhosting-Provider bieten verschiedene Support-Möglichkeiten an: Foren, FAQs, E-Mail-Support, Telefon-Support. Letzter ist je nach Paket ggf. kostenpflichtig, bietet aber meist die beste Hilfe, weil weniger Missverständisse entstehen. Leider lässt sich die Qualität des Supports nicht so leicht aus der Produktbeschreibung ablesen wie beispielsweise die Größe des Speicherplatzes. Daher ist es wichtig, sich Meinungen und Empfehlungen von anderen Kunden zu holen. Dies können Freunde, Bekannte, Blogger oder der Webdesigner des Vertrauens sein. Einen guten Support macht für mich aus, wenn ich auf eine E-Mail-Anfrage innerhalb eines halben Tages eine qualifizierte Antwort erhalte (nicht nur einen Link zu irgendeinem FAQ-Eintrag) oder auch mal nachts um 1 Uhr telefonisch Hilfe bekomme. Im besten Fall kennen sich die Support-Mitarbeiter auch gut mit WordPress aus.

Weitere Features & Merkmale

Einige weitere Features, die man für den Betrieb von WordPress benötigen kann, sind:

  • Backup: Der Webhosting-Provider sollte kostenlos Backups aller Daten (Dateien, Datenbanken, E-Mails) der letzten 14 Tage vorhalten können. Wer darüber hinaus noch eigene Sicherungen seiner Website benötigt, kann diese natürlich mit einem WordPress-Plugin erstellen. Tipp: BackWPup.
  • Logfiles: Für die Fehlersuche ist es sehr praktisch, wenn man auf die Logfiles der letzten Tage Zugriff hat.
  • Cronjobs: Nützlich, um regelmäßige Aufgaben unabhängig von WordPress zu erledigen. Beispiel: tägliche Datenbank-Backups mit dem MySQL-Dumper.
  • SSH-Zugang: Einige Aufgaben lassen sich effizienter über die Konsole erledigen. Beispiele: Dateien und Verzeichnisse kopieren, verschieben, (ent-)packen.
  • Nameserver: Der Zugriff auf Nameserver-Einträge kann z.B. erforderlich sein, wenn Website-Daten und Domain bei unterschiedlichen Providern liegen oder ein externer E-Mail-Dienst genutzt werden soll (siehe auch Kap. “E-Mail”).
  • Zugänge: Ein Provider sollte die Möglichkeit anbieten, mehrere FTP-Konten und zusätzliche Benutzer für den Webhosting-Account mit eingeschränkten Rechten anzulegen.
  • Sicherheit: Das Schützen von Verzeichnissen via .htaccess sollte in keinem Webhosting-Paket fehlen.
  • Eigene IP-Adresse / SSL-Zertifikat: Enthält das Paket eine eigene IP-Adresse, kann man zusätzliche Services wie z.B. SSL-Zertifikate nutzen. Siehe hierzu auch WordPress Website komplett per HTTPS verschlüsselt anzeigen.
  • Updates: Updates für die Server-Software (Apache, PHP, MySQL) sollten vom Provider regelmäßig und zeitnah installiert werden. Diese Updates sind nicht nur aus Sicherheitsgründen wichtig sondern auch, um den Kunden neue Features zu bieten und die Mindestvoraussetzungen für WordPress zu erfüllen. Nicht zu verwechseln mit WordPress-Updates!
  • Überschaubare Vertragslaufzeiten: Webhosting-Produkte sollten monatlich oder wenigstens quartalsweise kündbar sein. So kann man bei Nicht-Gefallen oder geänderten Anforderungen zügig zu einem anderen Provider wechseln. Gut ist dennoch, wenn man optional gegen eine kleine Ersparnis die Vertragslaufzeit auf längere Zeiträume festlegen kann.
  • Upgrade-Möglichkeit: Der Wechsel in andere Pakete sollte problemlos und kostenlos möglich sein.

Überflüssige Features

Webhoster bieten meist noch eine ganze Reihe weiterer Features an, von denen man auf einige getrost verzichten kann. Was ich z.B. nie nutzen werde:

  • 1-Click-Installation und providerseitige Aktualisierung von WordPress. Ich möchte die volle Kontrolle über meine WordPress-Installation und installiere und aktualisiere daher selbst.
  • Homepage-Baukasten, Gästebuch, Shop, Bannerwerbung & Co. Erübrigt sich alles, wenn man mit WordPress arbeitet.
  • Statistiken: Die serverseitigen Statistiken (z.B. Webalizer) sind meist wenig aussagekräftig und unübersichtlich und helfen nur bedingt bei der Content-Optimierung. Für Statistiken nutzt man besser Google Analytics, Piwik oder ähnliche Dienste.

Fazit und Empfehlung

Bei der Auswahl eines Webhosting-Pakets für WordPress gibt es einiges zu beachten und man sollte sich vorher gründlich informieren. Ich empfehle hier noch einmal, vor dem Kauf Freunde, Bekannte, Kollegen oder Webdesigner/-Admins zu fragen und sich an deren Empfehlungen und Erfahrungen zu orientieren. Auf keinen Fall sollte man bei der Auswahl auf Schnäppchenjagd gehen und beim erstbesten Supersonderangebot für 1,99 € pro Monat mit 24 Monaten Vertragslaufzeit zuschlagen. Das rächt sich meistens.

Ich empfehle zur Zeit die Produkte von Host Europe, da ich in den letzten Jahren mit meinen eigenen WordPress-Websites und vielen Kunden-Websites nur positive Erfahrungen gesammelt habe (mit Dedicated und Virtual Servern und WebPacks). Die Produkte sind für gute Preise hervorragend konfiguriert und der Support ist sehr kompetent und hilfsbereit. Für einzelne, normal große Websites empfehle ich das WebHosting Premium für monatlich 9,99 € und für höhere Ansprüche an Platz und Leistung einen WebServer Basic (vorm. Virtual Server Managed) ab 19,99 € pro Monat. (Stand der Preise: Juli 2016).

Fragen, Anregungen und Empfehlungen? Ab in die Kommentare!

Tipp: Wenn du ein passendes Webhosting-Paket gefunden hast aber noch nicht weißt, wie du deine WordPress-Website umziehen sollst, dann könnte dieser Beitrag für die interessant sein: WordPress-Website auf anderen Server umziehen in 3 Schritten

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67 Kommentare

  1. Nach enttäuschenden Erfahrungen mit 1und1 (für jedes Problem, das mit WordPress zu tun hat, erklären Sie sich für unzuständig bzw. nicht bereit, zu helfen) suche ich einen neuen Provider, der gleichzeitig WordPress Support bietet. Bei 1und1 ist z.B. alles zusammengebrochen, als ich dort ein SSL-Zertifikat bzw. https aktiviert habe. Ich kam nicht einmal mehr an den WP-Admin-Bereich heran.

    Durch Google bin ich auf Mittwald gestoßen. Unter https://www.mittwald.de/wordpress-hosting stieß ich auf diese Aussage: „Perfekter Experten-Support: Unser Support zeichnet sich durch qualifizierte und kompetente Mitarbeiter aus, die langjährige Erfahrungen mit WordPress mitbringen. So können Sie sich jederzeit auf unser Expertenwissen verlassen, egal welches Anliegen Sie haben.“

    Hört sich gut an. Was mich wundert: Ist das eigentlich der einzige Webhoster mit WordPress Support, oder gibt es noch andere? Wie sind die Erfahrungen?

    1. WordPress mit HTTPS ist bei 1und1 eigentlich kein Problem aber dass der Support schlechter ist als bei anderen Webhostern, kann ich bestätigen. Mit Mittwald habe ich keine Erfahrung, daher kann ich dazu nichts sagen. Der Support von Host Europe ist eigentlich auch recht fit in Sachen WordPress.

  2. Man sollte schon zur Sicherheit mindestens 100 MB haben, so braucht nur schon, z. B. die PHP-FUNKTION imagecreatefromjpeg schnell mal um die 100 MB bei einem Bild das ca. 2 MB gross ist, z. B. um Bilder in andere Grössenformate abzuspeichern. Man kann jetzt sagen, dass man die Bildgrösse (MB) runtersetzt, aber bei einem normalen Smartphone hat man mindestens 1.5 MB.

  3. Vielen Danke für die fundierten Empfehlungen. Ich wollte gerade bei Host Europe vorbeischauen, aber die Links auf dieser Seite laufen ins Leere…

  4. Hallo Leute,
    kann mir jemand sagen wieviel Memory Limit das HE WebServer Basic hat.
    Habe derzeit 4 Domains am laufen, und benutze dafür einen V-Server, habe nicht mehr die Lust mich um Updates zu Kümmern.

    Gibt es bei den WebServer Basic oder höher die pro Domain ein Backup auf Knopfdruck wieder einzuspielen, so wie man es aus dem Plesk Bereich kennt.

    Danke Euch für Tipps.

    LG
    Dirk

    1. Der WebServer Basic hat 256MB Memory Limit. Ein providerseitiges 1-Click-Restore gibt es nicht, nur Backups. Für Backup & Restore müsstest du ein WordPress-Plugin verwenden. Wenn du mehrere Websites hast, würde sich aber vielleicht auch InfiniteWP als Management Tool eignen. Das hat eine sehr zuverlässig funktionierende Restore-Funktion. Idealerweise kaufst du dir noch die 2 Addons „Scheduled Backups“ und „Cloud Backup“.

  5. Hallo Matthias,
    als totaler Neuling beim Thema Webhosting, Erstellung Homepage etc. eine Frage: meine WebDesignerin hat mir FC-Hosting empfohlen. Keine smarte Homepage, daher schwierig als Kunde mit Null-Wissen da durchzusteigen. Hast Du schon von denen gehört? Ich finde im Internet wenig, aber durchgängig nur Positives zu denen. Konnte mich auch schon vom Kundensercice per Mail überzeugen. Innerhalb von 1-2 Std. hatte ich eine nette, verständliche Antwort. Würde hier das Paket Profi 4.0 (12 Monate) inkl. Login SSL für ein Jahr kaufen.
    Alternative ist für mich HostEurope (Empfehlung aus Familie) mit Webhosting Paket Premium. Aber ich habe die Befürchtung, dass ich da auch unnötigen Quatsch einkaufe. Preislich tun sich beide Pakete nix. Die Registrierung von 2 Inklusivdomains ist bei FC-Hosting allerdings inklusive, bei HostEurope kostet das extra. SSL-Zertifikat ist bei HostEurope auch teurer.

    Homepage brauche ich für meine Freiberuflichkeit im psychologischen/beraterischen Bereich. Also nix mit Online-Shop etc.

    Danke vorab für Deine Antwort!!

    1. FC-Hosting kenne ich nicht. Nach einem kurzen Besuch der Website sieht mir das nach einem Anbieter aus, der eher im unteren Preissegment tätig ist und möglichst viel für sehr wenig Geld anbieten möchte. Im Vergleich zu etwas teureren und größeren Webhostern (z.B. Host Europe) wird man aber bei so einem Hoster sicher irgendwo Abstriche machen müssen (Konfiguration, Performance, Support o.ä.). Irgendwo muss ja der günstige Preis herkommen.

      1. Hi Matthias,

        ich würde mich freuen wenn du RAIDBOXES unser WordPress Hosting mit in die Auswahl deiner Vergleiche einbeziehst. Wir sind spezialisiert auf Premium WordPress Hosting aus Deutschland und bieten dir einige Mehrwerte gegenüber Shared-Hostern mit Beispielsweise einem eigenen vServer pro WordPress-Webseite, einem CPU-Kern pro Kunde, eigene IP pro Webseite sowie automatische Backups jede Nacht und manuelle Wiederherstellungspunkte wenn du sie brauchst. Einen kostenlosen Umzugsservice zu uns bieten wir ebenso an. Mehr Infos gerne unter https://raidboxes.de.

        Viele Grüße,
        Torben & Team

        1. Ich vergleiche in diesem Beitrag keine Webhoster. Vielmehr geht es darum, WordPress-Nutzer bei der Auswahl des passenden Webhosters zu unterstützen.

  6. Vielen Dank für die informative Auflistung. Ich hoste zur Zeit als Reseller bei Tophoster, bin aber mit der Geschwindigkeit unzufrieden. Mich würde interessieren, was du von Alfahosting hälst?

    1. Keine Erfahrungswerte. Schau doch mal auf einer der Webhoster-Vergleichs-Websites nach. Hier im Beitrag geht es primär um WordPress, nicht um den besten Webhoster.

        1. Finde ich gut. Gerade die Features Nginx und SSD sind interessant. Und für Websitebetreiber, die sich nicht selbst um die WordPress-Installation kümmern wollen/können, ist so ein Blogserver sicher eine gute Sache.

  7. Hallo Matthias,

    Vielen Dank für Deinen tollen Beiträge!

    Ich mache zur Zeit an einer Schulung am ComCave College Teil und versuche mich so in das Thema Online Marketing, WordPress und allem was zum Aufbau einer eigenen Website nötig ist einzuarbeiten, da ich mich in Zukunft gerne auch mal mit einem eigenen Onlineshop selbstständig machen möchte. Doch für den Anfang würde ich gerne mit einem Blog beginnen, um so das gelernte in der Praxis zu vertiefen und zu üben.

    Jetzt habe ich mich im Internet versucht schlau zu machen, um das passende Webhostingpaket für mich zu finden. Dein Beitrag hat mir schonmal sehr weitergeholfen, hätte aber noch eine Frage. Bei der Suche nach einem geeigneten Hoster, bin ich auf „Webgo24“ gestoßen und mich mehr oder weniger für diesen entschieden, da Sie recht günstig sind und die Bewertungen auch nicht schlecht scheinen. Jetzt stehe ich vor der Wahl, welches Paket ich nehme und habe meine Auswahl auf 2 begrenzt. Webgo24 bietet neben den Angeboten auf Ihrer Seite auch verschiedene Sondertarife an.

    Hättest Du vielleicht eine Empfehlung für mich?
    Ich überlege zwischen dem Sondertarif „Jupiter“ und „Sunrise“.
    Vielleicht hast Du ja selber schon Erfahrung mit einem der beiden gemacht!?

    Über Feedback würde ich mich freuen!

    Und danke nochmal für diesen tollen Beitrag!

    Viele Grüße
    Chris

  8. Ich muss wirklich sagen, diese Auflistung ist umfassend. Sie wiegt Pro und Kontra Argumente für und gegen WordPress-Hoster gut ab. Dem ausführlichen Artikel ist kaum noch etwas beizufügen. Sogar der Punkt: Nameserver-Konfiguaration wurde berücksichtig. Die Erweiterbarkeit des Hostings um weitere Domains ist auch wichtig, zum Beispiel, wenn der Blog mit und ohne Bindestrich erreichbar sein soll.

  9. Hallo,

    ich habe mir gerade erlaubt, diese Seite hier bei pingdom zu testen und ich muss sagen, dass ich mir von Hosteurope mehr erhofft habe. 1,8 bis zwei Sekunden ist für solch eine Seite dann doch etwas viel bzw. lohnt sich hier die Investition (20€/Monat) dann noch?

    Gruß
    Hans

    1. Hallo Hans,

      gute Frage! Also, zum einen ergeben meine eigenen Tests andere Ergebnisse: liegen alle so um die 1,2 Sek. Dieser Unterschied kann aber von der Netz- und Serverauslastung abhängen. Was aber viel wichtiger ist: wenn du die Performance von Websites bei verschiedenen Webhostern vergleichen möchtest, vergleiche eher die Antwortzeit der Server und nicht die Ladezeit der Websites. Denn jede Website lädt unterschiedlich viel Content (HTML, CSS, JS, Bilder etc.) Dann kommt noch hinzu, dass manche Websites Caching verwenden und manche nicht. Der Vergleich wäre daher ungenau. Ich orientiere mich gern an den Antwortzeiten, die uptimerobot.com liefert. Hier ein Screenshot für pabstwp.de. Bei der Verwendung von HTTPS sind es im Schnitt 700 ms, ohne HTTPS sogar nur 250 ms! Und das ist für den Preis kaum zu unterbieten.

  10. Vielen Dank für den informativen Artikel! Ich bin auf der Suche nach einem Hoster für kleines Geld, d.h. rund 2-3 Eur/Monat. Kannst du mir da einen schnellen Hoster empfehlen, oder muss man direkt 10 Eur/Monat ausgeben? Habe zuletzt mit https://www.serverprofis.de/webhosting/webhosting-private/ geliebäugelt. Ich habe einen WordPress-Blog mit vielen Bildern, und mein aktueller 30 Cent/Monat Hoster ist nicht zu ertragen.

    1. Wenn du wirklich nur sehr wenig Geld ausgeben möchtest, wäre vielleicht das Paket Webhosting Basic für 3,99 € pro Monat etwas für dich. Beachte aber bitte, dass du bei vielen Bildern (und vielleicht noch Backups) unter Umständen mehr als 5 GB Platz benötigst. Insofern wäre vielleicht doch das Paket Webhosting Premium mit 20 GB die bessere Wahl.

      1. Danke, aber 3,99 ist mir immer noch zu viel. Die Seite ist nur für Freunde und nicht groß, 1GB reicht locker. Nur wenn jemand die Seite aufruft, dann will ich eine kurze Ladezeit haben.

        1. Für noch weniger Geld wirst du kaum ein halbwegs performantes Webhosting-Paket finden. Gute Leistung kostet eben Geld. Viel Erfolg mit deiner Website!

  11. „Updates für die Server-Software (Apache, PHP, MySQL) sollten vom Provider regelmäßig und zeitnah installiert werden.“

    Aber bei den Virtuellen Servern – bei denen man einen Admin-SSH-Zugang bekommt – muss man die Updates selbst einspielen und sich auch um die Sicherheit selbst kümmern, oder?

    1. Wenn du einen Virtual Server mit vollen Administrationsrechten hast, ja. Wenn du aber einen vom Webhoster administrierten Virtual Server hast – wie den im letzten Abschnitt erwähnten „WebServer Basic“ – musst du dich nicht um diese Updates kümmern. Einen SSH-Zugang haben diese Server trotzdem.

  12. Ich kann der Auflistung der Kriterien hier nur Zustimmen. Sie ist umfassend und es ist nur wenig hinzuzufügen. Ein Hoster, der eine One-Click Installation von WP anbietet ist natürlich nobel, doch die wesentlichen Kriterien wurden genannt.

  13. Ich kann Hosteurope überhaupt nicht mehr empfehlen. Meine WP-Sites dort waren kompromittiert und keiner hat mir vernünftig geholfen. Es gibt weder eine Antivirussoftware, die ich über den Server laufen lassen kann, noch einen Support dafür. Die Technik verweigert schlicht auf Wunsch den Server zu kontrollieren. Auch kein Blog mit Hinweisen für empfindliche Dateien ist vorhanden. Man ignoriert dort schlichtweg WordPress.
    Keine Firewall, keine BruteForce Prävention, inzwischen (2014) ein schlechter Service. Nie wieder Hosteurope für mich! Absolut nicht zu empfehlen!

    1. Welches Produkt hattest du? Klingt nach Dedicated oder Root Server. Und da ist man ja für alles selbst verantwortlich.
      Was meinst du mit „Blog mit Hinweisen für empfindliche Dateien“?

      Ich bin immer noch zufrieden mit dem Managed Virtual Server und diversen WebPacks. Habe keine Probleme und den Support habe ich daher schon lange nicht mehr benötigt (was natürlich nichts über die aktuelle Qualität des Supports aussagt).

  14. Hi Matthias,
    empfiehlt es sich Deiner Erfahrung nach, Web-Hosting und Domaine Registrierung von separaten Anbietern zu beziehen?
    Beste Grüße, Tankred

    1. Gute Frage! Domain und Webhosting bei verschiedenen Providern zu haben, hat Vor- und Nachteile. Vorteil: der Wechsel des Webhosting-Providers geht einfacher und schneller, da die Domain nicht umgezogen werden muss und es keine Wartezeiten bzgl. der DNS-Aktualisierung gibt. Nachteile: insgesamt teurer und mit der etwas aufwändigeren Konfiguration möchte sich vielleicht auch nicht jeder beschäftigen müssen. Ggf. kann die Antwortzeit der Website auch geringfügig höher sein als bei der Registrierung der Domain beim Webhosting-Provider.

      Ich persönlich bevorzuge den Bezug von Domains und Webhosting vom gleichen Provider, da ich eh nicht so oft Provider wechsle. Bei Host Europe bin ich jetzt seit 4 Jahren und ich sehe keine Veranlassung, in nächster Zeit den Provider zu wechseln.

      1. Hallo Matthias,
        danke für die rasche Antwort. Traf bei meiner Recherche bislang auf unterschiedliche Antworten zu der Frage. ggf der Web-Host stellt seinen Service ein – warum auch immer – wie würde ich den Domain Transfer initiieren?
        Viele Grüße, Tankred

        1. Wenn ein Provider seinen Service einstellt, wird er sicher vorher seinen Kunden die Möglichkeit geben, die Domains zu einem anderen Provider umzuziehen.

        2. Hallo,

          es ist leider schon öfter vorgekommen, das ein zumeist kleiner Webhoster von heute auf morgen den Betrieb eingestellt hat und man nicht mehr ohne weiteres an seine Domains gekommen ist. Da ist es ein Segen seine Domains extern zu verwalten. Sicher bei Kalibern wie Hosteurope wird dies sicher nicht vorkommen, aber wer auf kleine unbekannte Hoster setzt sollte sich durchaus absichern.

          Gruß

          David

  15. Vielen Dank für den tollen Überblick. Der Beitrag hat mir sehr geholfen und ich werde den Link als gute „Erklär-„Nachlese weiterempfehlen!

  16. Hey, vielen Dank für den ausgiebigen Text!
    Hast du Erfahrung mit dem Premium-Update von WordPress.com? Es kostet 80 Euro pro Jahr und dann kann man einfach alles vergessen… oder doch nicht?

    Viele Grüße,
    Sung

  17. Da ich gerade auf der Suche nach einem Hosting für meinen neuen WordPress-Blog bin, kommt dieser Artikel wie gerufen, danke! Habe zur Zeit bereits einen VPS bei Hosteurope und bin diesem sehr zufrieden. Mit bestem Gruss Markus

  18. Hallo,

    wie regelst du das mit der Registrierung mit dem Kunden? Lässt du alles über dessen Namen laufen, oder trittst du als Reseller von Webspace auf? Das müsste ja für alle Beteiligten am günstigsten sein, wenn man als Webdesigner einmal großen Webspace mietet und das Scheibchenweise an den Kunden weitergibt. Was hältst du von diesem Verfahren?

    Gruß Benni

    1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Kunden lieber ihr eigenes Webspace-Paket haben wollen. Und mir ist es eigentlich auch lieber so. Ich möchte die Kunden nicht durch einen Reseller-Vertrag an mich binden sondern eher durch guten Service. 😉

    1. Danke.

      Ja, ich habe das Thema mitbekommen, sehe die Sache mit der E-Mail-Adresse allerdings nicht so kritisch. Es steht jedem frei, welche E-Mail-Adresse er in seinem Gravatar-Konto einträgt und ob er diese in Kommentarfunktionen nutzt. Diesbezüglich ist jeder für sich selbst verantwortlich.

      Nachtrag: diese Diskussion trägt nichts zum Beitrag über Webhosting für WordPress bei und verschafft ihm keinen Mehrwert. Wenn du das Thema „Gravatar“ weiter mit mir diskutieren möchtest, schreibe mir bitte eine E-Mail.

  19. Seit meiner ersten Domain bin ich jetzt bei Hosteurope und muss sagen, dass das bisher einwandfrei funktioniert hat. Ich weiß zwar nicht mehr wie das aktuelle Webpacket heißt, aber 3-4 EUR im Monat reichen tatsächlich um seine erste Seite ins Netz zu bringen.

    Wenn ich mir da die Angebot bei 1und1 & Co anschaue, wo mit ganz viel tollen Features gelockt wird, zahlt man schnell das 5-10-fache, was eigentlich benötigt wird.

  20. Ich nutze ebenfalls Webserver Basic bei HostEurope, muss aber oftmals mit seeeehr langen Antwortzeiten kämpfen, sprich: Es dauert manchmal mehrere Sekunden (zuletzt sogar 14 Sekunde) ehe überhaupt eine Seite ausgeliefert wurde – und damit meine ich nicht die Ladezeit wegen Plugins und Bildern, sondern die generelle Wartezeit, BEVOR überhaupt die Seite verarbeitet und an den Browser geschickt wird.

      1. Die jeweilige Seite ist noch nicht offiziell online. Ich nehme an, wirklich ertragreich wird eine Recherche seitens HostEurope erst, wenn sie auch wirklich Zugriff auf die online geschaltete Seite haben… aktuell gebe ich sie nur manchmal frei und schließe sie dann wieder ab. Normal ist das Verhalten der Seite nicht, bin ich mir sicher.

  21. Hallo Matthias,

    deinem Posting kann ich voll zustimmen! Besonders der Service ist wichtig. Hosteurope ist einer meiner Lieblingshoster und der Service dort ist Klasse.

  22. Hallo Matthias,

    sehr guter Artikel für die bei Einsteigern immer wieder auftretenden Fragen. Den Link gebe ich im Anschluss gern weiter…

    Nun kann ich diese Themenkarte auf meinem Personal Kanban Board auf „done“ ziehen, da Du dieses Thema bereits übernommen und sehr gut beschrieben hast (Danke 😉

    Nach meiner über 10 Jahre dauernden Odyssey durch die vielen Hoster bin ich seit zwei Jahren nun „angekommen“:

    bei HostEurope!

    1A Preis-/Leistungsverhältnis, Top-Service, sehr gute Produkte, hohe und stabile Verfügbarkeit, …

    CU
    Boeffi

    1. Ich bin jetzt seit ca. 3 Jahren bei HE. Vorher war ich mit meinen Websites nur bei 1und1 (in verschiedenen Paketen) aber über die Kundenwebsites habe ich noch einige andere Webhoster kennengelernt.

  23. Pingback: Ausführlicher Artikel mit guten Tipps — für die 2 Interessen, die vielleicht… – gplus.netzexil.de
  24. Erst einmal kann ich hier eine uneingeschränkte Empfehlung für dich aussprechen! Dein Support ist auch erstklassig!!!
    Wenn ich das hier alles lese hätte ich bestimmt zum falschen Produkt gegriffen.

    1. Hallo Matthias,

      danke für Deinen guten Beitrag! Ich kann jedoch HE nur bedingt weiter empfehlen, hatte einige schlechte Erfahrungen mit dem Support gemacht bei Kundenprojekten und dabei war der Preis auch nicht der „günstigste“. Habe mittlerweile mich nach anderen Hostern umgeschaut und hoste nun vermehrt bei WebGo24 oder ALL-INKL. Preislich ist WebGo24 kaum zu schlagen. Kunden die 24/7 Support benötigen, hoste ich per Reselleraccount bei ALL-INKL. Hätten die bei HE sich damals nicht so bescheuert angstellt wäre ich wohl noch bei denen.

      Gruß
      Martin

      1. Hallo Martin,

        danke für deinen Kommentar. Ich wundere mich immer wieder über die unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Host-Europe-Support. Ich hatte bisher mit ca. 10 WordPress-Websites und diversen anderen Installationen (Bugtracking, Management Dashboard, Piwik etc.) in verschiedenen Host-Europe-Produkten keine nennenswerten Probleme. Und ich nehme den Support durchaus häufig in Anspruch.

        Was waren das denn genau für Probleme? Kannst du 1-2 Beispiele nennen?

        Gruß
        Matthias

        1. Naja, eine Bewertung von gerade einmal 5 Kunden würde ich jetzt nicht überbewerten. Ich kann nur immer wieder wiederholen, dass ich mit meinen eigenen Websites und vielen Kundenwebsites immer gute Erfahrungen mit Host Europe gemacht habe. Für mich und meine Kunden passen Preis & Leistung, Konfiguration der Server und Support einfach. Bei anderen Webhostern habe ich da leider schon ganz andere Erfahrungen machen müssen.