WordPress 3.4 – Was ist neu und was muss man beachten

PabstWP WordPress Version 3.4

Heute wurde nun nach 3 Release Candidates die finale Version von WordPress 3.4 veröffentlicht. Diese Version heißt „Green“ und ist dem Gitarristen Grant Green gewidmet.

Downloads der deutschen und der englischen Version stehen wie immer im Download-Bereich von WordPress Deutschland bereit. Und dies ist die offizielle Release-Meldung im WordPress.org-Blog: WordPress 3.4 Green. Weitere Details gibt es im WordPress Codex.

Highlights

  • Mit dem Theme Customizer können Theme-Optionen gesetzt werden, bevor das Theme aktiviert wird.
  • Der Theme Previewer bietet eine Vorschau der Theme-Anpassungen im Frontend, ohne dass das Theme geändert wird.
  • Die Größe des Kopfzeilenbildes kann nun flexibel eingestellt werden, sofern vom Theme unterstützt.
  • Kopfzeilenbild und Hintergrundbild können aus der Mediathek ausgewählt werden.
  • Bessere Suche für Themes
  • Captions (Bildbeschreibungen) können nun HTML-Code enthalten.
  • Tweets können mit oEmbed direkt in Artikel oder Seiten eingefügt werden. Tweet-URL einfügen, fertig.

Hier ein paar Screenshots der Highlights:

Neues unter der Haube

  • Neue XML-RPC API für externe und mobile Anwendungen. Neu: Custom Post Types und Taxonomien für Artikel, Seiten und Custom Post Types. – Details
  • Neue Theme-API für Kopfzeilenbilder – Details
  • Neue Theme-API für Hintergrundbilder – Details
  • Bessere Performance für WP_Query – Details (gut erklärt im 2. Abschnitt “Query Efficiency Improvements”)
  • Bessere Internationalisierung (i18n) – Details

Was muss man beim Update auf WordPress 3.4 beachten?

Einige Theme-Funktionen werden ab Version 3.4 als “deprecated” erklärt. add_custom_background wird z.B. ersetzt durch add_theme_support( ‘custom-background’, $args ). Das kann unter Umständen zu weißen Seiten im Frontend führen. Welche Funktionen davon betroffen sind und wie Themes abwärtskompatibel gestaltet weden können, erklärt Heiko Rabe sehr gut in seinem Artikel WordPress 3.4 – Theme Core Änderungen und weiße Seiten.
Theme-Entwickler sollten also ihre Themes anpassen und testen und WordPress-User sollten die neue WordPress-Version zunächst mit ihrem aktuellen Theme testen, bevor sie das Produktivsystem updaten.

Und dass vor dem Update ein Backup aller Dateien und der Datenbank erstellt werden soll, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. Sollte selbstverständlich sein.

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6 Kommentare

  1. Hallo Matthias,
    im Backend (edit page) werden meine Seiten-Templates nicht mehr angzeigt bzw. kann ich sie nicht mehr auswählen. Die Seiten im Frontend werden aber noch im gewünschten Template angezeigt. Kannst du uns sagen, wie man die wieder in der Auswahl (Page attributes) im Backend angezeigt bekommt?
    Danke im voraus!

    1. Hier die Lösung, die ich auf einer Seite erfolgreich testen konnte. Bitte beachten, dass in der nächsten Release dieser Bug behoben wird. Ob dann der Template-Name wieder geändert werden muss?

      „Well we figured it out. Apparently from 3.4 the „Template Name“-comment needs to look like this:
      /*
      Template Name: MyCustomTemplate
      */

      And it won’t show up in the admin if it looks like this:

      /* Template Name: MyCustomTemplate */

      Hope this helps somebody else.
      Edit: „WordPress“ emailed us and said this is a bug that will be fixed with the next version.“

      Quelle: http://stackoverflow.com/questions/11027121/page-templates-disappeared-with-wordpress-3-4

  2. Danke für’s zeitnahe checken. Ich hab mir das Update (erstmal bei mir selbst) für heut abend vorgenommen. Backups mache ich manuell bisher. Daher danke für die Plugin-Empfehlung.