Großes Update der WordPress App für iPhone und iPad

Die iOS App für WordPress war ja bisher nicht unbedingt eine Offenbarung. Mit dem Update auf die Version 3.1 wurde die App nun komplett überarbeitet und kommt mit einer ganzen Menge neuen Features daher.

Die Neuerungen sind: 

WordPress mit dem iPad auf dem eigenen Server installieren

Vor einigen Tage kaufte ich mir Diet Coda, einen Web Code Editor für das iPad. Mit dieser App kann man via FTP auf seine Websites zugreifen und die Dateien bearbeiten. Für die Neuentwicklung einer Website oder eines WordPress-Themes ist die App nur bedingt geeignet aber für kleinere Korrekturen in PHP-Templates oder in CSS-Dateien ist sie durchaus nützlich und komfortabel.

Beim Testen von Diet Coda stellte ich mir die Frage, ob mir die App irgendwie behilflich sein kann, mit dem iPad WordPress auf einem Server zu installieren und zu konfigurieren. Also vom Download der ZIP-Datei, über den Upload der Dateien via FTP und die Einrichtung einer Datenbank bis zum Ablauf der Installationsroutine.
Ergebnis: ja.

Im Vergleich zur Installation mit einem Desktop-Rechner oder einem Notebook ist die Installation mit einem iPad ein klein wenig umständlicher und langsamer. Aber ich finde es gut, zu wissen, dass es funktioniert. Vielleicht gibt es ja mal eine Situation, in der man nur das iPad zur Hand hat und mal eben schnell einen neuen WordPress-Blog benötigt.

Und so geht’s!

Mit der Alfred App im WordPress Codex suchen

Ich mag Alfred. Er ist einer meiner fleißigsten Helferlein auf dem Mac. Und bei meiner Arbeit mit WordPress durchsuche ich oft den WordPress Codex. Nichts liegt also näher, als Alfred die Suche zu übertragen. Möchte ich nach einem bestimmten Begriff suchen, rufe ich mit alt+space das Eingabefeld von Alfred auf (Hotkey frei wählbar) und gebe dann „wp“, ein Leerzeichen und den zu suchenden Begriff (z.B. „exclude“) ein.

Fundstücke der Woche: Website beschleunigen, Ärger um Cookies, Navigation in WordPress, wunderlist

Zum Abschluss der Woche gibt es mal wieder ein paar Lesetipps.

  • Im Artikel 30 Ways to Optimise Your Site for Speed (via @wpSEO) wird erklärt, mit welchen Maßnahmen die Geschwindigkeit einer Website optimiert werden kann. Im Punkt 27.) wird empfohlen, keine Facebook- und Twitter-Buttons zu integrieren. Wer darauf nicht verzichten möchte, aber trotzdem die Anzeige der Website beschleunigen will, kann sich mit meinem Artikel Teilen-Buttons für Twitter und Facebook per jQuery erst nach dem Inhalt laden (gelöscht) vergnügen.
  • Geht es nach den EU-Datenschutzbeauftragten, sollen zukünftig Cookies nur noch gesetzt werden dürfen, wenn es der Nutzer vorher erlaubt. Kopfschüttelnd verweise ich auf die Artikel Die EU sagt dem Cookie den Kampf an und Umsetzung der „EU-Cookie-Richtlinie“ hakt.
  • WordPress-Kollege Perun erklärt, wie man eine mehrteilige Navigation in das eigene Theme integriert und optimiert: WordPress: Kind- & Enkel-Seiten in der Navigation. Wieder einmal ein Tutorial, dass keine Fragen offen lässt.
  • Nach dem Senkrechtstart der Task Management App wunderlist für iOS, Mac/PC und Android gibt es diese seit heute auch als Web App unter www.wunderlist.com. Somit hat man nun wirklich überall Zugriff auf seine To-Do-Listen und kann nichts mehr vergessen. In meinem Artikel Meine Productivity-Apps hatte ich noch „Things“ als das Tool meiner Wahl in Sachen Task Management angepriesen. „Things“ muss leider der wunderlist weichen. 🙂

Schönes Wochenende!

Meine Webdesign-Apps

Im Artikel „Meine Productivity-Apps“ habe ich einige Programme vorgestellt, die mir den Arbeitsalltag erleichtern. Wie angekündigt folgen nun noch ein paar Programme, die ich speziell für das Erstellen von Websites benötige.

MAMP – Die Schaltzentrale

MAMP ist eine lokale Webserverumgebung für den Mac, die Apache, PHP, MySQL und viele weitere Programme und Bibliotheken enthält. Ein lokaler Webserver ist für die Erstellung dynamischer Websites (z.B. mit WordPress oder TYPO3) für mich unverzichtbar.

Meine Productivity-Apps

In meinem Alltag als Webdesigner nutze ich viele kleinere und größere Programme (oder auch „Apps“), die mir das Leben die Arbeit am Computer erleichtern. Das sind zum Teil Apps, die nicht direkt etwas mit Webdesign zu tun haben und zum Teil sehr web-spezifische Apps. Ein paar davon möchte ich hier vorstellen und empfehlen und dabei im Vergleich zu den zahllosen App-Empfehlungs-Artikeln auf diversen Websites ein Stück darauf eingehen, was ich ich mit diesen Apps mache und warum.

Bei der Auswahl der Apps lege ich übrigens viel Wert darauf, dass ich die verarbeiteten Informationen auf beiden Macs und im besten Fall auch auf dem iPhone lesen und bearbeiten kann. Daher füge ich bei jeder App-Beschreibung einen Hinweis an, ob und wie die app-spezifischen Daten synchronisierbar sind.

Allgemeine Apps

THINGS – Die Dinge geregelt bekommen

Things von Cultured Code ist eine App, mit der ich nach dem Getting-Things-Done-Prinzip alle Informationen erfassen, in Listen sortieren und nach bestimmten Kriterien abarbeiten kann. Da es sogar eine iPhone App gibt, muss ich mir nichts mehr merken und habe den Kopf frei für die eigentliche Arbeit. Things merkt sich alles und ist in Verbindung mit dem Kalender ein unverzichtbares Helferlein geworden.